Welche Arten von Portalen zum Online-Dating gibt es?

Das Online-Dating wird immer beliebter. Das zeigt sich vor allen Dingen darin, dass immer mehr Menschen sich auf Portalen zum Online-Dating anmelden. Was man weniger sieht, ist, dass der Begriff „Online-Dating“ bei Google inzwischen deutlich öfter gesucht wird als noch vor wenigen Jahren. Außerdem merken vielleicht manche Menschen in ihrem alltäglichen Leben, dass man inzwischen häufiger über das Online-Dating spricht als früher. Aber die Beliebtheit des Online-Datings bleibt nicht ohne Folgen – das einfache ökonomische Konzept, nach dem bei größerer Nachfrage das Angebot angepasst wird, greift hier. Es werden also mehr Portale zum Online-Dating gegründet – verlieben Sie sich noch heute. Damit die neuen Portale sich am Markt etablieren können, müssen sie sich von den existierenden Portalen abheben, und auch die bestehenden Portale reagieren, indem sie sich voneinander abgrenzen. So kann man unter den Portalen zum Online-Dating einen Trend zur wachsenden Spezialisierung beobachten. Das heißt, dass die Portale sich stärker auf eine bestimmte Klientel festlegen, die eine bestimmte Art von Beziehung mit einer bestimmten Art Mensch sucht.

Man kommt über diese Betrachtung  zu einer einfachen Kategorisierung der Portale zum Online-Dating. Diese lassen sich in drei große Gruppen einteilen.

Die erste Kategorie von Portalen zum Online-Dating sind die, die ihren Nutzern explizit langfristige Beziehungen vermitteln wollen. Das sind Partnerbörsen oder auch Partnervermittlungen. Letztere sind dadurch charakterisiert, dass sie ihren Nutzern aktiv bei der Suche nach einem neuen Partner helfen, indem sie ihnen Vorschläge machen, welche anderen Nutzer gut zu ihnen passen könnten. Dazu müssen die Nutzer in der Regel bei der Anmeldung einen Persönlichkeitstest ausfüllen. Die Portale aus dieser ersten Kategorie sind die, die am zahlreichsten vorhanden sind. Sie werden auch von den meisten Menschen genutzt: noch heute im Internet verlieben. Die bekanntesten Portale in dieser Kategorie sind ElitePartner, welches sich auf Akademiker spezialisiert hat, und Parship, was für eher gebildete Menschen gedacht ist (Die Online Dating Anbieter von Singlely). Für ältere Menschen gibt es zum Beispiel das Portal Spätzlesuche und für quasi jeden etwas ist das Portal LoveScout24.

Die zweite Kategorie von Portalen zum Online-Dating steht im krassen Gegensatz zur ersten Kategorie. Diese Portale werden dem sogenannten Casual Dating zugerechnet und wollen ihren Nutzern zu erotischen Abenteuern miteinander verhelfen. Diese Portale werden sowohl von Singles als auch von vergebenen Menschen und Paaren genutzt. Weil dieses Verhalten in der Gesellschaft noch nicht recht akzeptiert ist, arbeiten die Portale in dieser Kategorie sehr seriös, professionell und diskret, um nicht in eine Schmuddelecke zu geraten. Ihnen stellt sich oft das Problem, dass sich weniger Frauen als Männer anmelden. Dem wollen sie durch günstigere oder auch kostenfreie Mitgliedschaften für Frauen entgegenwirken. Die bekanntesten Portale in dieser Kategorie sind Lovepoint, Secret.de und First Affair – mehr unter singlely.net empfiehlt in ihrem aktuellen Bericht Elitepartner für die Partnersuche.

Die dritte Kategorie von Portalen erinnert stark an die Partnerbörsen. Hier sind die Grenzen manchmal fließend. Die Portale der dritten Kategorie sehen sich als Orte der Begegnung. Dort finden sich sowohl Singles auf der Suche nach einer ernsthaften Beziehung als auch vergebene Menschen auf der Suche nach etwas Spaß mit jemandem, der nicht ihr Partner ist. Die bekanntesten Portale in dieser Kategorie sind Bumble, Lovoo und Tinder, welche als Apps operieren.

Wie sollte man die erste Nachricht auf einem Portal zum Online-Dating verfassen?

Für fast alle Arten von Nachrichten gibt es in gewisser Weise eine Konvention, wie man diese Nachricht verfassen sollte. Diese Konventionen sind in der Regel detailreicher bei Formen der Kommunikation, die es schon sehr lange gibt und die häufig genutzt werden und nicht dem privaten Kontakt dienen. Relativ exakt sind zum Beispiel die Vorgaben dafür, wie man eine Todesanzeige verfassen soll oder eine Inhaltsangabe. Etwas mehr Spielraum hat man beim Schreiben von Briefen oder E-Mails, wobei es hier striktere Vorgaben gibt, wenn es um geschäftliche Anliegen geht. In diesem Fall kann man genau nachsehen, wo zum Beispiel wie viele Absätze sein müssen und welcher Inhalt in welchem Abschnitt behandelt wird. Für neuere Formen der Kommunikation wie zum Beispiel SMS gibt es kaum Vorgaben, auch weil diese in der Regel eher privat genutzt werden.

Gleiches trifft auf Nachrichten zu, die man auf Portalen zum Online-Dating schreibt – man weiß nicht, was genau in solchen Nachrichten stehen soll und wie man sie am besten strukturieren kann. Ein paar Tipps kann man aber doch geben, die sich mit ein wenig Nachdenken auch jedem schnell erschließen.

Das Wichtigste ist es, dass man in einer ersten Nachricht sympathisch wirkt. Wer nicht sympathisch wirkt, zu dem möchte man keinen Kontakt haben – man wird also wahrscheinlich keine Antwort bekommen, wenn man nicht sympathisch wirkt. Das kann man aber erreichen, indem man den richtigen Ton anschlägt, der sich in der gesamten Nachricht nicht maßgeblich ändern sollte. Für den Ton sind neben dem Inhalt der Nachricht auch die Wortwahl und insbesondere die Grußformeln relevant. Hier sollte man zum Beispiel auf das eher distanzierte „Mit freundlichen Grüßen“ eher verzichten und stattdessen die etwas nahbareren Varianten „Beste Grüße“ oder „Liebe Grüße“ wählen. Auch kann es relevant sein, ob man Abkürzungen oder ausgeschriebene Worte wählt – das sagt etwas darüber aus, wie viel Aufwand man sich mit dieser Nachricht macht.

Inhaltlich ist es von größter Bedeutung, dass man Interesse an der anderen Person zeigt. Schließlich schreibt man ihr eine Nachricht, weil man an ihr interessiert ist. Das sollte man ihr auch zu verstehen geben. Ein sehr guter Weg, Interesse an einer Person zu zeigen, ist es, ihr Fragen zu Dingen zu stellen, die für diese Person wichtig sind. Das können zum Beispiel Dinge aus dem Profil der anderen Person sein – Hobbys, die ihr etwas bedeuten, oder Details zu ihrem bisherigen Leben, die sie geprägt haben, bieten sich an. Mit diesen Fragen zeigt man auch, dass man nicht nur an sich selbst denkt, sondern sich dafür interessiert, was andere Menschen zu sagen haben. So wirkt man wieder ein Stück sympathischer.

Ein weiterer Weg, wie Menschen gern Interesse an anderen Personen bekunden, sind Komplimente. Hier muss man aber etwas vorsichtig sein. Gerade Komplimente zu der Figur oder allgemein zum Äußeren einer Person sind riskant, weil es sein kann, dass sich diese Person dadurch auf ihr Äußeres reduziert fühlt. Das ist keine gute Grundlage für eine Beziehung, die auf gegenseitigem Interesse am Charakter basieren soll.

Was macht das Online-Dating auch für Menschen über 50 attraktiv?

Man kennt die Klischees zu jungen Menschen und dem Internet – ihr Leben spiele sich im Internet ab, sie machten alles mit dem Internet, sie könnten nicht ohne das Internet. Das suggeriert schnell, dass es am besten wäre, wenn man das Internet aus seinem Leben komplett streichen würde. Das aber wäre nicht der Zeit angemessen und mit den derzeitigen Möglichkeiten ein großer Verlust. Außerdem nimmt das Internet längst nicht mehr nur junge Menschen in Beschlag, denn auch ältere Menschen entdecken das Internet und seine Möglichkeiten zunehmend für sich und wollen nicht mehr ohne das Internet sein. Das kann daran liegen, dass sie jetzt ihren Kontostand im Internet abrufen können, oder daran, dass sie im Internet einkaufen können. Ebenso ist es möglich, dass sie das Internet nicht mehr missen wollen, weil sie mit Hilfe des Internets einfach und kostenfrei in Kontakt mit ihren Liebsten stehen können. Aber es besteht zudem die Möglichkeit, dass auch ältere Menschen das Internet nicht mehr missen wollen, weil sie sich erhoffen, mit dessen Hilfe einen neuen Partner zu finden. Das entspricht für einen wachsenden Anteil der älteren Menschen der Wahrheit, denn immer mehr Menschen über 50 melden sich auf einem der vielen Portale zum Online-Dating an. Was aber macht das Online-Dating für ältere Menschen so attraktiv?

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Es ist kein Geheimnis, dass immer mehr Menschen sich auch nach längerer Zeit mit einem Partner plötzlich als Singles wiederfinden. Es ist inzwischen gesellschaftlich völlig akzeptiert, Beziehungen zu verlassen, die einen nicht länger glücklich machen, ob das nun Ehen oder einfache Beziehungen sind und ob es Kinder gibt oder nicht. Das führt zwingend dazu, dass es häufiger vorkommt, dass auch Menschen über 50 noch einmal Singles werden.

Ihnen fällt es aber oft schwer, neue Kontakte zu knüpfen. Das liegt daran, dass sich ihr Alltag schon vor langer Zeit etabliert hat – es besteht auch in der Regel kein Grund für sie, ihren Alltag komplett umzukrempeln, wenn eine Beziehung endet. Allerdings ist es so schwer, neue Bekanntschaften zu schließen, denn man kennt alle Menschen im eigenen Umfeld schon sehr lange und hat seine Routine gefunden. Hier kommt das Online-Dating den Menschen sehr gelegen. Es beansprucht nicht besonders viel Zeit, kann zeitlich flexibel genutzt werden und setzt daher keine Änderungen im Alltag voraus. Man kann ebenso gut jemanden kennenlernen, wenn man morgens bei der Arbeit eine Pause macht und kurz auf die Seite geht, wie wenn man abends nach der Arbeit erschöpft auf der Couch liegt.

Außerdem bietet das Online-Dating einen weiteren Vorteil: Man kann sehr gut steuern, wen man kennenlernt und wen nicht. So kann man direkt schon Personen herausfiltern, die man selbst interessant findet und von denen man vermutet, dass sie gut zu einem selbst passen würden. Das bietet sich für ältere Menschen eher an als für jüngere, weil ältere Menschen mit ihrer Lebenserfahrung sich selbst in der Regel gut kennen und auch eine beträchtliche Menschenkenntnis gesammelt haben. So können sie meist gut einschätzen, wer zu ihnen passen könnte und wer nicht.

Was macht ElitePartner und Parship so beliebt?

ElitePartner und Parship zählen zu den beliebtesten Portalen zum Online-Dating. Im deutschsprachigen Raum sind die beiden Portale sogar Marktführer, was die Suche nach einem Partner im Internet anbelangt. Aber was macht die beiden Portale so beliebt?

Parship wie auch ElitePartner sind schon sehr lange im Geschäft des Online-Datings. Parship wurde im Jahr 2000 gegründet und ging 2001 online. ElitePartner wurde 2003 gegründet und ging 2004 online. Das Alter der Plattformen ist zwar an sich nichts, was jemanden dazu motivieren mag, jemanden sich bei einer Plattform anzumelden, aber es hilft den Plattformen doch, Nutzer zu gewinnen. Das liegt daran, dass sie bereits gegründet wurden, bevor das Online-Dating ein großer Trend wurde und damit auch bevor der Wettbewerb zwischen den Portalen im Bereich des Online-Datings sehr hart wurde – neuste Erfahrungen nach Vergleich sind durchaus positiv. In dieser Zeit hatten ElitePartner und Parship die Möglichkeit, sich einen Kundenstamm zu suchen, der die Dienste jeweils an Freunde und Bekannte weiterempfehlen kann. So verfügen die beiden Portale über Nutzer, die sie schon seit langer Zeit begleiten, und es gibt sehr viele Menschen, die Gutes über die beiden Plattformen zu berichten wissen.

ElitePartner und Parship bieten aber längst nicht nur durch ihr Alter gewisse Vorzüge. Die beiden Portale sind im engeren Sinne Partnervermittlungen und helfen ihren Nutzern als solche aktiv dabei, einen Partner zu finden. Das heißt, dass sie ihren Nutzern Vorschläge machen, welche anderen Nutzer gut zu ihnen passen könnten. Diese Vorschläge werden auf Basis eines Charakterprofils erstellt, welches sich für die Betreiber ergibt, wenn die Nutzer bei der Anmeldung den obligatorischen Persönlichkeitstest ausgefüllt haben. Dieser umfasst rund 80 Fragen und lässt sich in 15-30 Minuten bearbeiten. Ein Algorithmus sucht auf Basis der Ergebnisse des Persönlichkeitstests nach anderen Nutzern, die möglichst gut zu einem selbst passen könnten. Dabei werden nur aktive Nutzer berücksichtigt, die sich in den letzten Wochen mindestens einmal eingeloggt haben: eindeutig eine gute Singlebörse. Auf diese Weise kommen oft mehrere hundert Partnervorschläge zusammen. Mit Hilfe einer Umkreissuche kann man genauer eingrenzen, wen man kennenlernen möchte.

Mit dieser Vorgehensweise feiern ElitePartner und Parship sehr große Erfolge. Bei ElitePartner finden rund 42% der Nutzer einen Partner. Das trifft bei Parship auf rund 38% der Nutzer zu. So hohe Erfolgsquoten können kaum Portale zum Online-Dating aufweisen.

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ElitePartner und Parship sind aber nicht nur wegen ihrer vielen Mitglieder und ihrer Arbeitsweise sowie ihren Erfolgen sehr beliebt, auch wenn dies mit Sicherheit sehr wichtige Gründe dafür sind. Nein, auf die Beliebtheit von ElitePartner und Parship wirken sich zudem noch ihre Anstrengungen zum Datenschutz aus – über eine App mit Frauen chatten. Beide Portale gelten als sehr vorbildlich, was den Datenschutz angeht. Sie haben viele Firewalls installiert, die die Nutzer vor Angriffen von außen schützen sollen. Dafür sind sie beide vom TÜV ausgezeichnet worden, was eine äußerst seriöse Auszeichnung darstellt und sehr für die Portale spricht. Aber nicht nur vor Angriffen von außen, sondern auch vor solchen von innen schützen ElitePartner und Parship ihre Nutzer. Dazu sorgen sie dafür, dass sich keine Fake-Profile unter den Nutzern finden, indem ein jedes Profil bei der Anmeldung von einem Mitarbeiter kontrolliert wird.